Kess-erziehen

 

Das Leben mit Kindern ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen. Ärger und Streit sind beim Erziehen unvermeidlich, ja sogar notwendig. Fast alle Eltern fühlen sich deshalb gelegentlich (und manche ständig) unsicher oder überfordert - zumal auch die Anforderungen, die in unserer Gesellschaft an die Eltern gestellt werden und die diese auch an sich selbst stellen, größer geworden sind.

Kess steht für

K wie kooperativ:
Eltern und Kinder/Jugendliche können gut zusammenarbeiten. Sie verabreden gemeinsam Regeln und lösen Konflikte gemeinsam.

E wie ermutigend:
Eltern nehmen ihre Kinder/Jugendlichen so an, wie sie sind, und fördern ihre Selbstständigkeit.

S wie sozial:
Eltern und Kinder/Jugendliche sind gleichwertig. Eltern achten die sozialen Grundbedürfnisse der Kinder/Jugendlichen und legen Wert darauf, dass diese auch die Bedürfnisse der Eltern respektieren.

S wie situationsorientiert:
Erziehen geht nicht nach Lehrbuch, sondern so, wie es den Möglichkeiten der beteiligten Eltern und Kinder/Jugendlichen entspricht.

 

Die verschiedenen, von der AKF entwickelten lebensnahen Erziehungskurse:

Die Kurse setzen bei konkreten Erziehungssituationen an und nutzen die Ressourcen der Eltern zur Förderung ihrer Erziehungs- und Handlungskompetenz. Dabei geht es nicht um Patentrezepte, die immer und überall gültig sind, sondern um eine achtsame und respektvolle Haltung und um einen konsequenten Umgang miteinander.